Beschreibung Der Service an Bord ist sehr gut, man hatte immer ein offenes Ohr und bemühte sich, Dinge zu regeln. Mit Englisch kam man sehr gut klar, diverse Mitarbeiter reden auch (teilweise gebrochen) deutsch.
Der Check-Out war eine einzige Katastrophe: Man bekam Kofferanhänger mit einer bestimmten Farbe und es hieß, man solle sich zu einer bestimmten Uhrzeit je Farbe im Restaurant Portofino treffen. Die deutschsprachigen Hosts Sebastian und Isabella würden dann durchs Auschecken führen. Wir gingen irgendwann kurz vor unserer Zeit in dieses Restaurant, es war gerammelt voll mit Leuten, die teilweise sehr entnervt dreinschauten. Sebastian und Isabella standen auf einer Empore herum und unterhielten sich mit irgendwelchen Leuten, es gab keine Ansage, man wußte überhaupt nicht, woran man war. Das Ganze ging ca. eine halbe Stunde so weiter (wir lagen wohlgemerkt schon seit zwei Stunden am Liegeplatz!), und durch Mund-Propaganda bekamen wir dann mit, daß die Farbe, die vor uns dran war, noch nicht fertig ausgecheckt hatte (unsere war aber schon seit einer halben Stunde überfällig). Irgendwann wurde es mir zu bunt und ich ging zu Isabella (Sebastian war mittlerweile längst verschwunden) und bat sie , doch mal bitte eine Durchsage zu machen, was hier überhaupt los sei. Sie brummelte irgendwas in ihren nicht vorhandenen Bart, griff dann aber doch zum Mikrofon und sagte, daß "Rot" jetzt bitte auschecken könne. Wir hatten "Grün", die Farbe danach... In diversen bissigen Gesprächen einiger Gäste mit Isabella bekam ich mit, daß sie meinte, naja, man könne die Leute ja nicht festhalten, wer unbedingt wolle, müsse halt schon gehen etc. Nach einer weiteren halben Stunde durften wir dann auch endlich von Bord. Für Leute, die Anschlußzüge oder -flüge gebucht hatten, ein absoluter Alptraum. Das ging bei MSC auch um ein Vielfaches besser: Auscheckzeit - Anstellen - runter von Bord, zack.
So nicht, Costa!